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Ananas - Eine Kuriosität erobert die Alte Welt
„Was ist denn das schon wieder“ wird sich Christoph Columbus vielleicht gedacht haben, als er auf seiner zweiten Amerika- Reise die karibischen Insel Guadeloupe betrat und zur Begrüßung mit einem ziemlich großen „beschopften Ding“ konfrontiert wurde, das große Ähnlichkeit mit einem gigantischen Kiefernzapfen hatte.

Das war wahrscheinlich die erste Begegnung eines Europäers mit einer der ältesten Kulturfrüchte aus Zentral- und Südamerika. Während man vor über 500 Jahren auf dem alten Kontinent langsam, aber sicher der Renaissance entgegen dämmerte, sollen schon Indios in den Tropen der Neuen Welt die Frucht angebaut und gezüchtet haben.

Die spanischen und portugiesischen Neuankömmlinge waren von dem unbekannten Gewächs jedenfalls begeistert. Ihr Geruch und Geschmack faszinierte die Eroberer. Sie verbreiteten die Frucht schließlich in ihren Kolonien. Schon bald war die Ananas in allen Tropenzonen dieser Welt zu Hause. Wie sollte man dieses Ding aber nennen? Während sich die deutsche Bezeichnung wohl von dem indianischen Wort „nana“ ableitet, hat die Ähnlichkeit zu einem Kiefernzapfen die Spanier zu der Bezeichnung „pina“ und die Engländer zum kreativen „Pineapple“ inspiriert.

Trotz der weltweiten Verbreitung war Hawaii lange Zeit die Insel, die mit Ananas comosus in Verbindung gebracht wurde. Das mag daran liegen, dass die industrielle Verarbeitung von der Pazifikinsel aus ihren Siegeszug nahm. Ananas reift nach der Ernte nicht nach und das gab wenig Spielraum für die Verbreitung der frischen Ernteprodukte. Erst die Erfindung der Konservendose, mit der man Nahrungsmittel luftdicht verschlossen haltbar machen konnte, hat dazu beigetragen, dass die Ananasse (das ist tatsächlich der Plural) in Europa so populär wurden. Und mit ihr wurde Hawaii lange Zeit zur Ananas-Großmacht. Heute kommt die Ananas überall in den Tropen vor und dank moderne Kühltechnik und Logistik müssen wir auch in gemäßigten Breiten nicht auf Ananas verzichten.


Wir essen bei der Ananas übrigens eine Frucht, die aus zahlreichen zusammengewachsenen Beeren besteht. Haben Sie in Ihrer Ananas schon einmal Kerne gefunden? Das ist sehr unwahrscheinlich, denn typisch für die Kulturform ist, dass ihre Früchte keine Samen bilden. Ananasse werden deshalb auch vegetativ über Schösslinge vermehrt.

Die goldgelbe süße Frucht haben schon die Indios als Heilmittel eingesetzt. Es heißt, sie hätten den Ananassaft zur Verdauungsförderung und als Allheilmittel gegen Bauchschmerzen zu sich genommen. Wahr ist, dass die Ananas viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelementen und Enzyme enthält.

Unser Rezepttipp: Ananas-Taboulé-Salat mit Tandoori-Huhn in Ananashälften serviert




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