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Tomaten sind der unangefochtene Spitzenreiter der „Gemüse-Top-Ten“. Fast 20 Kilogramm werden hierzulande pro Person und Jahr verspeist. In unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben sorgen sie für Abwechslung auf dem Speiseplan.

Die meisten Tomatenesser kennen nur die runden roten Früchte. Doch Tomaten gibt es in einer beeindruckenden Farben- und Formenvielfalt. Von grün über hellgelb, orange, rot bis braunrot reicht die natürliche Farbpalette. Die Formen variieren von rund über geriffelt und birnenförmig bis eiförmig und das in den unterschiedlichsten Größen. Insgesamt soll es weltweit rund 3000 verschiedene Sorten geben.

Zu den kleinsten Tomaten zählen die Johannisbeer- sowie die etwas größeren Cherry- und Cocktailtomaten, die sehr gerne zum Garnieren verwendet werden. Die etwas größeren Strauchtomaten punkten mit ihrem intensiven Aroma, da sie an der Pflanze ausreifen und mit dem gesamten Zweig gepflückt werden. Dafür werden besondere Sorten angebaut, bei denen alle Früchte am Stiel zur gleichen Zeit reifen. Die normalen Rundtomaten eignen sich besonders gut für Salate oder als Brotbelag. Sie sind über das ganze Jahr erhältlich und sehr saftig. Fleischtomaten lassen sich hingegen wegen des geringeren Wassergehaltes besonders gut zum Braten und Backen verwenden, da sie durch die festen Fruchtkammern beim Garen ihre Konsistenz behalten.

Neben den runden Vertretern konnten sich inzwischen auch zahlreichen längliche bis ovale Sorten im Markt etablieren. Die Eier- oder Flaschentomaten haben deutlich weniger Saft als die runden Tomaten, sind arm an Kernen, reich an Aroma und lassen sich gut schälen. Mit der Pflege von alten Sorten haben sich die Züchter auch ungewöhnlichen Formen und Farben verschrieben. Hierunter fallen die grün gestreifte Zebrino, die gelbe Summersun, die rot-grüne Sorte Cour de Boeuf, die Datteltomate namens Lucinda oder die Mini San Marzano, wegen ihrer Form auch Torpedino genannt. Es werden sogar weiße, braune, rosa, violette und schwarze Tomaten angebaut. Diese Raritäten finden sich allerdings eher in Gärten von ambitionierten Hobbyzüchtern.

So vielfältig wie die Formen und Farben, so einfallsreich sind auch die Namen für Tomaten. Ursprünglich stammt sie aus Südamerika und wurde im 16. Jahrhundert mit den Seefahrern nach Europa gebracht. Schon die Azteken glaubten damals an die Potenz fördernde Wirkung des Gewächses und nannten es Xitomatl, was mit „etwas prall Angeschwollenes“ übersetzt wird. Wegen ihrer gelben Farbe heißt die Tomate in Italien Pomo d’oro - gelber Apfel. In Österreich setzte sich der Name Paradeiser durch. Hier ging man davon aus, dass der Apfel im Paradies wohl eher eine Tomate gewesen ist. Frankreich hingegen schrieb der Tomate eine aphrodisierende Wirkung zu und nannte sie – getreu dem geschichtlichen Ursprung - pomme d’amour: Liebesapfel.

Kaum ein Gemüse ist so vielseitig und wird so häufig in der modernen Küche verwendet wie die Tomate- ob roh für Salate, frische Säfte und als Brotbelag oder gegart in Aufläufen, Suppen, Saucen, Ketchup, Tomatenmark und Konfitüren. Auch eingelegt sind Tomaten eine Delikatesse. Geschmacklich passen sie sowohl zu Fleisch-, als auch zu Fischgerichten. Mit nur 18 Kalorien pro Kilogramm ist die Tomate ein „leichtes“ Gemüse. Schwergewichtig ist sie trotzdem, denn sie enthält zahlreiche Inhaltsstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Auch Vitamine wie das Provitamin A und die Vitamine C und E sowie Folsäure sind reichlich vorhanden. Unser Körper nimmt Vitamin A und seine Vorstufen die Carotinoide und auch das Lycopin am besten in Verbindung mit etwas Fett auf. Man sagt der Tomate nach, dass sie durch ihre antioxidative Wirkung einen gewissen Schutz vor Krebs und Herzinfarkt biete, da sie Krebs erregenden Nitrosame neutralisiere.

Der Geschmack einer Tomate ist abhängig vom Verhältnis der Säure zum Fruchtzucker. Der Anteil an Fruchtzucker steigt mit der Sonneneinstrahlung. Deshalb schmecken Tomaten in der Hauptsaison von Juli bis September am besten. Rund 20 Kilogramm Tomaten werden jährlich pro Person verzehrt. Immer noch zu wenig, so die Meinung der Wissenschaft. Denn bei den Norditalienern steht die Pomodori sechsmal die Woche auf dem Speisezettel und die leiden 60 Prozent seltener an Magen- und Darmkrebs als die übrigen Europäer.

Die älteste Tomatenkultur findet sich in Italien, daher gilt sie heute bei uns als „typisch italienisch“. Aus diesem Land ist die rote Frucht das ganze Jahr über lieferbar. Aber nicht nur aus Italien stammen unsere Bio-Tomaten. Weitere Herkunftsländer im Frühjahr und Herbst ist Spanien, im Sommer Frankreich, Holland und Deutschland. Und im Winter kommen unsere Bio-Tomaten oft aus Israel. Heute haben sich viele Betriebe für eine biologische Anbauweise entschieden oder auf diese umgestellt. Um die benötigten Mengen und die Sorten zu besprechen, treffen sich unsere Mitarbeiter jährlich mit den Bio-Anbaubetrieben. Oft erfolgt dieses Treffen vor Ort. Somit schauen wir uns die Felder und die Betriebe gleich mit an. Denn nur Produkte in bester Bio-Qualität kommen bei uns in den Laden.