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Fruchtiges Allheilmittel
Der Granatapfel ist ein Multitalent. Mehr als 200 wissenschaftliche Studien belegen die Heilkraft der kleinen roten Frucht, die mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen zahlreichen Volkskrankheiten vorbeugt.

In den USA ist der Granatapfel aufgrund seines enormen Vitalstoffgehaltes inzwischen zum Gesundheitssaft des Jahrzehnts avanciert. Promis wie Madonna, Kate Moss und Mick Jagger sollen darauf schwören. Der derzeitige Kultstatus ist für den Granatapfel nicht neu. Schon Eva soll die geheimnisvolle Beerenfrucht Adam im Paradies gereicht haben. Der Granatapfel zählt zu den ältesten Obstgehölzen der Menschheit und wurde bereits in den orientalischen Ländern des Altertums verehrt. In der Antike galt der Granatapfel als Symbol der ewigen Jugend, Liebe und Fruchtbarkeit. Dementsprechend spiegelt sich seine Bedeutung in Kunst und Architektur wider: Vom Tempel des Königs Salomon bis hin zu den Fresken Pompejis und der Malerei der Renaissance findet sich sein Motiv in den Ornamenten und Kunstwerken. Im alten Ägypten dienten die Granatäpfel auch als Grabbeigaben.


Wirkung
In den letzten Jahren sind die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Granatapfels stärker in den Mittelpunkt gerückt. Der Saft der Beerenfrucht enthält viel Vitamin C, B, D sowie Kalium, Phyto-Östrogene und Antioxidantien. Mittlerweile haben mehr als 200 wissenschaftliche Studien die seit Jahrtausenden überlieferten Kräfte der Wellnessfrucht belegt. Das Interesse der Wissenschaftler galt dabei besonders dem hohen Anteil an Polyphenolen, wie Flavonoiden und Tanninen. Deren stark antioxidative Eigenschaften sollen insbesondere bei Arteriosklerose, Kreislaufbeschwerden, erhöhtem Cholesterin-Werten, entzündlichen Gelenkerkrankungen und diversen entzündungsbedingten Erkrankungen eine Linderung der Krankheitssymptome bewirken können. So ist die antioxidative Wirkung von Granatapfel um ein Vielfaches höher als die von Rotwein oder von grünem Tee. Die Frucht soll zudem den Alterungsprozess verlangsamen. „Der Granatapfel ist eine echte Powerfrucht, ihr Gehalt an Polyphenolen ist weitaus höher als in anderen Fruchtsäften. Gegen die schädlichen freien Radikalen wirkt er dreimal so gut wie beispielsweise Grüntee“, bestätigt Vitalstoffexpertin Dr. Michaela Döll von der Universität Braunschweig.


Anbau
Ursprünglich stammt der Granatapfel aus Südwestasien. Inzwischen wird er jedoch im gesamten Mittelmeerraum (vor allem Spanien, Israel, Ägypten und Türkei) angebaut. Mit seinem umfassenden Wurzelwerk hat er sich sehr gut an die trockenen Gebiete in den warmen Klimazonen angepasst. Der Granatapfelbaum ist ein sehr langlebiger, sommergrüner, bis zehn Meter hoher, dicht verzweigter, dorniger Strauch oder Baum und blüht zwischen Mai und September. Die kugeligen, apfelartigen, 10 bis 15 Zentimeter großen Beerenfrüchte sind grünlich bis später rot-braun und besitzen eine dicke Schale. Die Wildformen des Granatapfels haben bittere, die Zuchtformen dagegen eher süße Früchte. Sie werden vollreif zwischen September und Dezember gepflückt und reifen nach der Ernte nicht mehr nach. Gekühlt sind sie für viele Monate haltbar. Der Nährstoffgehalt fällt mit 40 bis 60 kcal je 100 Gramm relativ niedrig aus.


Verwendung
Im mittleren Osten ist der Fruchtsaft aus Granatäpfeln ein beliebtes Getränk. Der Saft wurde ursprünglich direkt aus der Frucht gepresst oder per Strohhalm gesogen. Heute wird Granatapfelsaft als fertiger Fruchtsaft oder Extrakt im Handel angeboten. Die getrockneten Samen werden in einigen Ländern auch zum Würzen genutzt. Unter der Bezeichnung „Grenadine“ wird konzentrierter Fruchtsirup aus dem Granatapfel, in Mixgetränken aber auch zum Kochen verwendet. So wird mit Grenadine mariniertes Fleisch deutlich weicher.

Zur Gewinnung des Fruchtsaftes werden aufgeschnittene Granatäpfel in der Zitruspresse ausgepresst. Man kann die Kerne auch samt Mantel durch den Fleischwolf drehen. Bei der Verarbeitung muss man allerdings sehr vorsichtig sein, da eventuelle Flecken wegen des hohen Gehaltes an Gerbstoffen kaum aus der Kleidung zu entfernen sind.

Die frischen, süß-sauren Powerkerne werden weltweit für Salate, Desserts oder pikanten Gerichte verwendet. Um die Kerne ohne die bitteren Trennwende zu erhalten, öffnet man die Frucht am besten mit dem Messer und bricht sie anschließend in einer großen Schüssel mit Wasser mit den Fingern auf. So kann man die Samen aus der Frucht lösen. Im Wasser schwimmen die weißen Trennhäute nach oben und können vorsichtig abgeschöpft werden. Die Kerne sinken zu Boden und bleiben nach dem Abgießen übrig.


Wild Granatapfel aus Bosnien-Herzegowina
Im südlichsten Zipfel von Bosnien Herzegowinas, in der Region südlich von Mostar, wachsen seit Jahrhunderten die wilden Granatäpfel. Hier herrscht das ganze Jahr ein mildes Klima mit reichlich Niederschlag – die idealen Voraussetzungen für den Anbau. Doch ist der Anbau seit Beginn der 90er Jahre sehr stark zurückgegangen und das Potential bleibt ungenutzt. Werner Retter, Obstbauer und Getränkehersteller aus dem steirischen Naturpark Pöllauertal, macht seinen Namen alle Ehre: mit der Unterstützung der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (kurz ADA) startete er ein internationales Vorzeigeprojekt zur Rettung der wilden Granatäpfel, das heute Hunderten Bauern der krisengeschüttelten Region Arbeit gibt. Auf 125.000 ha hat der Obstveredelungsexperte das alleinige staatliche Sammelrecht für die wertvolle Beerenfrucht. Retter leistet viel Aufbauarbeit. Gemeinsam mit der ADA ermöglicht er den Bauern den Zugang zu der modernen Bio-Landwirtschaft, zu genossenschaftliche Strukturen oder vermittelt Ihnen das Know-how zur Züchtung der alten und wertvollen Kulturfrucht.

Unser Tipp: Bio-Granatäpfel im Angebot




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