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Basenfasten in der Praxis: Grundlagen, Tipps, Rezepte

Basenfasten – Fasten mit Biss
Als wir vor 15 Jahren Basenfasten entwickelten, war unser Hauptanliegen, Fasten zu einem Gesundheitserlebnis zu machen, das den Menschen Freude macht und ihr Interesse an einer gesunden Lebensweise weckt. Die meisten Diäten und Fastenkuren scheitern, weil der Verzicht im Vordergrund steht. Das macht keinen Spaß und man ist froh, wenn die Woche wieder vorbei ist und man über kurz oder lang zur Tagesordnung der Ernährungssünden übergehen kann.

Bei Basenfasten ist das anders: Allein dadurch, dass gegessen werden darf, beschäftigt sich der Fastende ganz bewusst mit sinnvoller Ernährung. Er besucht seinen Biomarkt und entdeckt dort ganze Fülle saisonaler Bio-Lebensmittel. Viele Menschen müssen erste wieder lernen, wie gut Bio-Obst und Bio-Gemüse schmecken – ganz ohne chemische Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Und wie leicht es ist, sie selbst frisch zuzubereiten. Wie viel Spaß das macht. Die Basenfastenwoche ist wie ein kulinarischer Urlaub. Ihr Geschmackssinn verfeinert sich. Sie werden sich nicht nur wohler fühlen, und einige Pfunde weniger haben – Sie werden den frischen, unverfälschten Geschmack natürlicher Lebensmittel ganz anders wahrnehmen.


Warum gerade Basenfasten?
Das Basenfasten ist auf ein bis zwei Wochen beschränkt und dient dazu den Körper wieder in Balance zu bringen. Sie ernähren sich ausschließlich von Lebensmitteln die basisch verstoffwechselt werden.

Da bei Basenfasten auf Säurebildner verzichtet wird, kann sich der Säure-Basen-Haushalt in dieser Zeit ganz oder teilweise regenerieren. Ziel jeder Fastenkur, auch einer Basenfastenkur, ist es, den Körper zu entgiften und zu entschlacken, um die körpereigenen Selbstheilkräfte wieder zu aktivieren. Dabei werden die Gewebe und der Stoffwechsel entlastet und der Körper von Eiweiß-, Toxin- und Fetteinlagerungen befreit. Zudem werden die Darmflora, ein Hauptbestandteil unseres Immunsystems, und indirekt auch das ganze Lymphsystem regeneriert.

Um gesund zu bleiben, benötigt der Körper Säuren und Basen, allerdings in einem bestimmten Verhältnis: 80% der Nahrung sollte zu Basen, lediglich 20% zu Säuren umgebaut werden – weshalb man von der 80/20-Regel spricht.

Die meisten Menschen essen aber umgekehrt: Sie nehmen ca. 80 % Säurebildner zu sich: Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Weißmehlprodukte, Kaffee, Limonaden, Alkohol, Süßigkeiten und vieles mehr. Dem Körper fehlen so auf Dauer die wertvollen Basen und das legt den Grundstein für viele Erkrankungen: Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien, Entzündungen, Hauterkrankungen, hormonelle Störungen, Rheuma, Osteoporose und vieles mehr. Mit einer Basenfastenwoche lässt sich dieser Kreislauf durchbrechen.


Sie sind Vegetarier und denken, Sie betrifft das nicht?
Falsch gedacht. Auch Vegetarier können übersäuert sein, denn nicht nur die tierischen Produkte sind Säurebildner. Säurebildner sind all jede Nahrungsmittel, die während des Verdauungsprozesses vom Stoffwechsel zu Säuren umgebaut werden. Säurebilder sind z.B. auch Vollkorngetreide, Weißmehlprodukte, auch Nudeln, Pizza, Zucker und alle Süßigkeiten, Eiscreme, Kuchen, Honig, getrocknete Hülsenfrüchte, Spargel, Artischocken, Rosenkohl und alle Nüsse (außer Mandeln, Pistazien, Makadamianüssen, Zedernnüssen und frischen Walnüssen).


Basenfasten im Rhythmus der Jahreszeiten
Basenfasten setzt auf einfache Gemüseküche mit leckeren, phantasievoll gewürzten Rezepten (siehe unten) – und vermittelt nebenbei das alte, vergessene Wissen über die Heilkraft der pflanzlichen Ernährung. So sollten auf dem Basenfastenspeiseplan im Februar, in der eigentlichen Fastenzeit, viel Wurzelgemüse und Wintersalate stehen, denn zu der Zeit befindet sich unser Stoffwechsel in einer weniger aktiven Situation als im Sommer, wenn es Tomaten, Erdbeeren, Himbeere, Pfirsiche, Paprika und vieles mehr gibt. Im Sommer arbeitet der Stoffwechsel auf Hochtouren, Haare und Nägel wachsen schneller und die Verdauungsleistung ist besser als im Winter – Rohkost und kühlende Lebensmittel wie Beeren, Melonen und Tomaten werden dann leichter verdaut als im Winter. Daher ist es besonders für darmempfindliche Menschen wichtig, die Lebensmittel gemäß ihrer Saison zu verzehren.




Basenfasten - Rezepte
So lecker kann Basenfasten sein. Drucken Sie sich die Rezepte aus und gehen Sie einkaufen. Die Zutaten finden Sie in Ihrem Biomarkt.


Frühstück:

Grundrezept für das basische Bio-Müsli nach Wacker

Zubereitungszeit: 10–15 Min., je nach Zutaten

Zutaten:
(für 2 Personen)
2 reife Bio-Bananen
1 Apfel aus biologischem Anbau
4 TL Erdmandelflocken (Chufas Nüssli aus dem Reformhaus)
Saft einer ½ Zitrone
1 EL Mandelblättchen



© Chris Meier, TRIAS Verlag


Zubereitung:
Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
Den Apfel nur waschen (nicht schälen) und klein raspeln.
Die Mandelblättchen zusammen mit Chufas Nüssli und dem Zitronensaft untermischen.

Das basische Bio-Müsli im Wechsel der Jahreszeiten
Im Sommer gibt es anstelle der Äpfel und Bananen eine große Auswahl an herrlichen Beerenfrüchten wie Bio-Himbeeren, Bio-Erdbeeren, Bio-Heidelbeeren, Bio-Stachelbeere, Bio-Jostabeeren und Bio-Brombeeren, die sich hervorragend für das basische Müsli eignen. Auch Mirabellen, Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen und Feigen gehören in das Sommermüsli. Im Herbst kommen dann Bio-Äpfel, Bio-Birnen, Bio-Pflaumen und Bio-Trauben dazu und im Winter kann das Müsli neben Bio-Äpfel und Bio-Bananen auch Bio-Datteln, Bio-Feigen, Walnüssen, Zimt und Vanille enthalten.

Die Produkte finden Sie alle in Ihrem Biomarkt.



Mittag- oder Abendessen

Basisches Borschtsch

Zubereitungszeit: 40 Min.

Zutaten:
(für 2 Personen)
2 große Bio-Kartoffeln
2 mittelgroße Bio Rote Bete
1 l Bio-Gemüsebrühe (aus 1 ½ Gemüsebrühwürfeln)
1 Bio-Zwiebel
1 kleiner Bio-Weißkohl
3 EL Bio-Kürbiskernöl
etwas Pfeffer, etwas Kräutersalz
Piment und frisch gemahlener Koriander

© Chris Meier, TRIAS Verlag


Zubereitung:
1.
Die Bio-Kartoffeln und die Bio-Rote Bete schälen, in kleine Würfel oder Scheiben schneiden und in der Gemüsebrühe zum Garen aufsetzen. Die Zwiebel schälen und klein würfeln. Den Bio-Weißkohl waschen und in dünne Streifen schneiden.

2. In einem anderen Topf das Kürbiskernöl erhitzen und die Zwiebelwürfel zusammen mit den Weißkohlstreifen andünsten und nach wenigen Min. in die Suppe geben.

3. Den Gemüseeintopf nun etwa 20 Min. köcheln lassen, bis alle Gemüse gar, aber nicht weich sind. Abschmecken.

Tipp: Bio-Kürbiskernöl ist sehr aromatisch und besitzt eine besonders starke Würzkraft – Sie brauchen nur wenig nachzuwürzen.



Mangoldrolle mit Kartoffel-Kräuter-Creme

Zubereitungszeit:
45 Min.

Zutaten:
(für 2 Personen)
2 kleine Bio-Mangoldblätter
4 große gegarte Bio-Pellkartoffeln
½ Bund gemischte gehackte Kräuter
½ Tasse Bio-Gemüsebrühe
etwas Muskat, weißer Pfeffer, Kerbel



© Chris Meier, TRIAS Verlag


Zubereitung:
1.
Die Bio-Mangoldblätter waschen und im Gemüsedämpfer in wenigen Minuten „al dente“ garen. Die Bio-Kartoffeln waschen, schälen, zerstampfen und mit den Kräutern und Gewürzen und der Gemüsebrühe zu einer festen Creme verrühren. 

2. Je 2–3 EL Kartoffel-Kräuter-Creme auf ein Mangoldblatt geben und das Blatt darum rollen. Die Rolle hält besser, wenn sie mit einem Zahnstocher festgehalten wird.


Diese leckeren Rezepte schmecken auch noch nach Ihrer Basenfastenkur ...
Entscheidend für die Länge der Basenfastenzeit ist das persönliche Wohlbefinden. Wenn nach Ablauf der ersten Woche bestimmte Bedürfnisse immer stärker werden, etwa nach einer Scheibe Vollkornbrot mit Butter, oder nach einem Stück Käse, dann wird es Zeit, die Ernährung nach der 80/20-Regel zu beginnen. Nehmen die Säuresünden im Laufe der Monate doch wieder zu, so hilft eine erneute Basenfastenwoche meist, wieder auf die gesunde „Spur“ zurückzufinden.

Weitere Info zum Thema: www.basenfasten.de



Die Rezepte stammen aus dem Kochbuch:
Wacker, Sabine: Basenfasten - das große Kochbuch
Trias- Verlag, 2. Auflage Stuttgart 2010
ISBN 3-8304-3685-0




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