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Olivenöl – geprüfte Bio-Qualität für Ihre Sommerküche!
Olivenöl ist in aller Munde. Wie oft verwenden Sie es? Täglich? Das ist gut, denn Olivenöl – gerade Bio-Olivenöl – ist für unsere Ernährung sehr wertvoll. Es ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren (77%), wurde bereits in der Antike und Klosterheilkunde hoch geschätzt und hat als Basis der leichten Mittelmeerküche Weltruhm erlangt. Wir verraten Ihnen heute, worauf Sie beim Einkauf und Genießen und achten sollten.


1 | Olivenbäume wachsen langsam – Qualität braucht Zeit
Olivenbäume sind Wunder der Natur. Seit dem 4. Jahrtausend vor Christus werden sie als Nutzpflanze kultiviert. Über 1.000 Jahre können sie alt werden. Nach 7 Jahren tragen sie zum ersten Mal Oliven, aber erst erwachsene Bäume mit 20, 30 Jahren geben reiche Ernte. Knorrig trotzen sie der Natur, graben ihre Wurzeln bis zu 7 Meter tief in die Erde und überstehen so auch lange Durststrecken problemlos. Ein Baum trägt im langjährigen Durchschnitt je nach Region und Sorte zwischen 20 und 30 Kilogramm Oliven. Etwa 5 Kilo Früchte ergeben 1 Liter Olivenöl. Die Qualität, die Sie von ihrem Olivenöl erwarten, muss also ihren Preis haben.


2 | „Natives Olivenöl extra“ – was heißt das genau?
In Europa wird Olivenöl in 8 Qualitätsklassen unterteilt. In der Küche wird vor allem „Natives Olivenöl extra“, die höchste Qualitätsstufe verwendet. Lesen Sie auf der Flasche Extra Vergine (italienisch), Virgen Extra (spanisch) oder Extra Virgin (englisch) bedeutet es dasselbe in anderer Sprache. „Natives Olivenöl extra“ heißt, es handelt sich um die erste Pressung, schonend gepresst „ohne übermäßige Temperatureinwirkung“. Der Säuregehalt muss unter 0,8% liegen. Wichtig: Zusätze wie „kaltgepresst“ sind nur zulässig bis 27°C Verarbeitungstemperatur. Diese Art des Pressverfahrens schont die ernährungsphysiologisch wertvollen Inhaltsstoffe des Olivenöls am besten.

3 | Die Ölmühlen – frisch in die Presse!
Was die wenigsten wissen ... entscheidend für den Geschmack Ihres Bio-Olivenöls ist auch das Pressverfahren:

Pressung in der Steinmühle
Für hochwertige Olivenöle werden die Oliven am gleichen Tag gepresst, an dem sie geerntet wurden. Nur so bleibt der fruchtige Geschmack ohne Fehlnoten erhalten. Traditionell werden die Früchte zuerst in einer Ölmühle aus kegelförmigen Steinwalzen zerdrückt. Die so erzeugte Masse wird auf die sogenannten Ölpresskörbe geschichtet, dicke Matten aus Naturmaterial, die dann in der Presse übereinander gestapelt werden. Das so entstandene Gemisch aus Öl und Wasser wird aufgefangen, das Wasser setzt sich ab und das Öl kann abgegossen werden.


Moderne Pressung
Moderne Ölmühlen setzten auf ein kontinuierliches, weitgehend automatisiertes Verfahren: Die Oliven werden zunächst gereinigt und im Wasserbad gewaschen und anschließend mitsamt der Kerne zerkleinert. Die so entstandene Masse wird so lange gerührt, bis sich die Öltröpfchen zusammenschließen. Eine Zentrifuge trennt die Feststoffe von den flüssigen Bestandteilen: Wasser und Olivenöl. Das Öl setzt sich ab und kann abgegossen werden.


Was schmeckt besser?
Moderne Ölmühlen sind aus Edelstahl, wodurch sich Olivenöl von einer Reinheit erzeugen lässt, die in der traditionell handwerklichen Methode nie möglich wäre. Die Ausbeute ist deutlich höher, die Hygiene hervorragend, die frische Verarbeitung großer Mengen wird möglich. Auf der anderen Seite werden die modernen Öle vermutlich nie den Charakter und die Einzigartigkeit eines handwerklich hergestellten Olivenöls erreichen. Dessen Geschmack prägen nicht nur Boden und Klima, sondern auch die Kunstfertigkeit des Ölmüllers. 


4 | Worauf soll ich beim Olivenöl-Kauf achten?
Die Ursprungsbezeichnung ist ein sicheres Qualitätskriterium, „kaltgepresst“, „erste Kaltpressung“ oder „Kaltextraktion“ besagen eindeutig, dass die Bearbeitungstemperatur 27°C nicht überschritten hat und die Vitalstoffe voll erhalten sind. Achten Sie darauf, das Olivenöl innerhalb von 1 Jahr zu verbrauchen. Immer mehr Produzenten geben auf dem Etikett ein Abfülldatum an, um das zu gewährleisten. Kontrollierte Bio-Qualität bedeutet: keine Spritzmittel. Die Bio-Olivenbauern steigern Qualität, Ertrag und Gesundheit der Bäume durch fachgerechte Rückschnitte.

Besser etwas bitter... Schmeckt ein Olivenöl beim Verkosten etwas bitter oder scharf, ist das in der Regel ein Qualitätsmerkmal. Diese „Kopfnote“ verflüchtigt sich auf der Zunge. Die Bitterstoffe sind ein Hinweis auf einen hohen Anteil von Polyphenolen, wertvollen Antioxidantien die in der Olive besonders reich vorkommen und denen man eine gesundheitsfördernde Wirkung nachsagt.


5 | Braten mit nativem Bio-Olivenöl? Natürlich!
Entgegen allen Mutmaßungen, die kursieren, kann man mit nativem Olivenöl hervorragend braten, backen und sogar frittieren. In allen Mittelmeerländern wird dies seit jeher so gemacht. Im Gegenteil: Olivenöl ist durch seinen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren besonders stabil. Man sollte es allerdings nicht über 180°C erhitzen, was aber zum Kochen, Schmoren und sogar für schnelles Pfannengebratenes durchaus ausreicht. Sie erkennen die optimale Brattemperatur mit einem einfachen Test: geben Sie ein Stückchen Brot in die Pfanne, wenn sich feine Blasen bilden, ist die Temperatur optimal. Wichtig: Immer zuerst die Pfanne erhitzen, dann das Olivenöl hineingeben. So bleiben die Nährstoffe am besten erhalten.


6 | Warum Sie Bio-Olivenöl besser im Biomarkt kaufen?
Olivenöl ist ein fester Bestandteil in der täglichen Küche. Darum sind bei uns die Qualitätskontrollen besonders streng. Oft gehen sie weit über die EU-Vorschriften hinaus. Wir arbeiten nur mit ausgewählten, zertifizierten Bio-Erzeugern zusammen, wissen daher genau wo und unter welchen Bedingungen die Bio-Oliven wachsen, wie und in welchen Mengen sie verarbeitet werden. Wir sind stolz, dass der Anbau von Bio-Oliven einen wertvollen Beitrag leistet, die Kulturlandschaft am Mittelmeer wie wir sie lieben zu erhalten. Aus diesem Grund ist uns auch wichtig, dass durch die feste Zusammenarbeit mit den Vertragsbauern ein Netzwerk entsteht, das Natur und Arbeitsplätze nachhaltig sichert.




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