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Bio-Hofbäckerei Mauracher

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Bio-Hofbäckerei Mauracher
Bio-Hofbäckerei Mauracher
Bio-Bauer mit Hirn & Herz
Josef Eder lebt und setzt um, was ihm seine Familie und die Natur lehr(t)en. Wir durften ihn am Hof im schönen Mühlviertel besuchen und mehr über die Mauracher Tradition und die Grundsätze des Bio-Hofes erfahren.


Am Mauracherhof gibt es eine sehr lange Backtradition, die auch heute noch eine große Rolle spielt. Welche Punkte sind Ihnen dabei besonders wichtig?
Unsere Vorfahren wussten im Kreislauf und Einklang mit der Natur zu leben, ihre Bedürfnisse zu respektieren und die regionale Pflanzenvielfalt zu pflegen. Diese Einstellung zu erhalten, sehe ich als unsere Verantwortung! Nur so können wir der nachfolgenden Generationen eine intakte Natur und folglich echte, natürliche Lebensmittel hinterlassen.

Wie lange wird hier schon Brot gebacken?
Seit dem 17. Jahrhundert! Seit 38 Jahren wird der Hof biologisch geführt und seit mehr als 28 Jahren hat sich die Backtradition mit der Intuition und dem Wissen meiner Frau Elisabeth zu einer prämierten und international geschätzten Bio-Hofbäckerei entwickelt.

Ihr biologisches Saatgut kultivieren sie selbst…
Genau, ein besonderes Anliegen sind mir resistente Reingetreidesorten. Dabei werden widerstandsfähige Sorten gezogen, die in unterschiedlichen Regionen und bei unterschiedlichen Aussaatzeiten bestehen und guten Ertrag bringen. Diese natürliche Auslese von robusten und anpassungsfähigen Getreidesorten gilt es zu forcieren. Hybridpflanzen, die mit Agrochemie behandelt wurden, sind für die Mauracher-Philosophie und unser Brot keine Option. Denn durch diese Art der Bewirtschaftung kommen mit den Lebensmitteln Stoffe in den menschlichen Körper, die er nicht kennt und mit denen er nur schwer umgehen kann.

Sie bezeichnen sich als Bauer mit Hirn und Herz. Was meinen Sie damit?
Das Expertenwissen in der modernen Land- und Forstwirtschaft wird alle paar Jahre revidiert und neu definiert. Aber das alte Bauerng’spür und die aus der Erfahrung gewachsenen Erkenntnisse sind einfach und immer gültig! Es ist das allerwichtigste, dafür Sorge zu tragen, dass die Voraussetzungen für das gesunde und natürliche Gedeihen des Getreides gegeben sind. Boden, Wasser, Insekten und Luft müssen gepflegt und in natürlicher Qualität erhalten bleiben. Da steht nicht Profitgier nach dem Prinzip von immer mehr und immer schneller im Vordergrund, sondern da geht es darum, die naturgegebenen Grenzen, je nach Standort, zu respektieren.

"Die Land-Wirtschaft in ihrem urtümlichen Sinn, ist für mich der schönste Beruf, den es gibt – ein Dienst an der Natur und allen Lebewesen, der einen selbst bereichert und beglückt."

Ein Interview mit Joseph Eder




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