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Die Kunst des Bierbrauens hat eine lange Tradition. Bereits ca. 4000 v.Chr. wurde das erste Bier der Welt von den Sumerern gebraut. Erst im Mittelalter entwickelte sich in Europa eine Braukultur. Die damaligen Biere enthielten nicht nur Hopfen und Malz, sondern auch allerlei Gewürze und Kräuter, u.a. auch psychoaktive Pflanzen wie Bilsenkraut und Sumpfporst. Das Reinheitsgebot von 1516, das lediglich Gerste, Hopfen und Wasser erlaubt, sollte verhindern, dass minderwertiges Malz aus Rosskastanien eingesetzt oder durch Zugabe von Bilsenkraut der Rauscheffekt gesteigert wird.



Herstellung des Gerstensaftes

Im Rahmen des Mälzens werden die Gerstenkörner zwei bis drei Tage in Wasser eingelegt und beginnen zu keimen. Die hierbei gebildeten und aktivierten Enzyme bauen Zellwände und Eiweiße ab und legen die im Gerstenkorn vorhandene Stärke frei. Wenn das Malz weit genug gelöst ist, unterbricht der Mälzer das Keimen und trocknet das sog. Grünmalz mit heißer Luft. Durch die Temperatur und die Dauer der Darre kann er die Malzfarbe und das Aroma steuern und festlegen, ob daraus helles oder dunkles Bier gebraut werden soll. Im Anschluss daran schrotet der Braumeister das Malz, vermischt es mit Wasser und erhitzt diese Maische vorsichtig auf verschiedene Temperaturstufen, wobei die beim Mälzen gebildeten Enzyme die Stärke zu vergärbaren Zuckern abbauen. Während beim Läutern die festen Rückstände aus dem Malz ausgesiebt werden und als Treber ins Viehfutter gehen, setzt der Brauer dem löslichen Teil, der Würze, Hopfen zu und kocht die Mischung. Es wird gerade so viel Wasser verdampft um den gewünschten Stammwürzegehalt zu erreichen. Anschließend wird die Würze gekühlt und in einem Gärbottich mit Hefe versetzt. Im Rahmen der Hauptgärung von etwa einer Woche wandelt die Hefe den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um. Während der Nachgärung reift das Bier bis zu 90 Tagen im Lagerkeller. In dieser Zeit entstehen Alkohol, Geschmacksstoffe sowie Kohlensäure, die das Bier spritzig macht. Nach der Filtration kann es in Flaschen oder Fässer abgefüllt werden.

Schlägl „Bio-Roggen“- Österreichs erstes und einziges Roggenbier

HandquadratLandschaft und Natur im oberen Mühlenviertel liefern die besten Zutaten für schmackhafte Bierspezialitäten: klares Wasser, feinste Braugerste und köstlicher Hopfen. Bereits seit dem 16. Jahrhundert wird bei den Chorherren des Prämonstratenser Stiftes Schlägl Bier hergestellt, heutzutage nach dem Codex Alimentarius Austriacus, dem strengen österreichischen Lebensmittelrecht. So auch das Schlägl BIO-Roggen, ein bernsteinfarbenes Vollbier mit fruchtigem Charakter.
Die Getreidesorte „Schlägler Roggen“ ist eine der ältesten der im Zuchtbuch eingetragenen Roggensorten und wird auch heute noch in Schlägl weitergezüchtet und vermehrt. Seit 1992 wird im Stift Bier aus Roggenmalz gebraut, seit Mai 2007 werden für die Herstellung von BIO Roggen ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet. Das zum Brauen eingesetzte Wasser ist sehr rein und weich und stammt aus dem Granit des Böhmerwaldes. Auf Grund seiner Mineralstoffzusammensetzung ist es optimal zum Bierbrauen geeignet und muss nicht aufbereitet werden.

Die Verarbeitung der Zutaten, die unter anderem aus der Mälzerei Plohberger aus Grieskirchen und der Mühlviertler Hopfenbaugenossenschaft in Neufelden stammen, unterliegt offiziellen Verordnungen und amtlichen Kontrollen. In allen Produktionsbereichen erfolgt bei der Herstellung des Bio-Biers eine strikte Trennung von der Erzeugung des konventionellen Bieres, sodass eine Vermischung der Sorten ausgeschlossen werden kann.
Der Stift Schlägl und seine Mitarbeiter sind bestrebt, im Einklang mit der Natur erstklassige Qualitätsprodukte zu erzeugen. Ihre Bemühungen, Ökologie und Ökonomie zu vereinen, fanden durch die Verleihung des EMAS-Zertifikats (Environmental Management and Audit Scheme) europaweite Anerkennung.

Mehr Informationen finden Sie unter www.stift-schlaegl.at





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