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Woher kommen die Kürbisse?
Natürlich aus Bauers Garten
Zwischen Karlsruhe und der französischen Grenze liegt der Bioland Gemüsebetrieb "Bauers Garten" von Achim Bauer und Katja Besselmann. Seinen Anfang nahm der Familienbetrieb vor 15 Jahren mit der Bewirtschaftung von 4 Hektar. Mittlerweile ist ihre Anbaufläche auf 80 Hektar angewachsen und wird von durchschnittlich 20 Mitarbeitern nach Bioland Richtlinien bewirtschaftet. Das milde und sonnige Klima der Südpfalz erlaubt nicht nur eine vielfältige Nutzung der Böden sondern auch eine Spezialisierung auf Früh- und Spätanbau. So werden inmitten von Weinbergen und Obstplantagen neben Kürbissen unter anderem auch Salate, Broccoli, Fenchel, Lauch und Mangold kontrolliert ökologisch angebaut.

In diesem Jahr wurden ca. 8 Hektar der Anbaufläche für den Anbau von Hokkaido-Kürbis und Butternut Kürbis genutzt. Diese sonnenverwöhnte Region ermöglicht aufgrund der langen und warmen Anbausaison eine Bewirtschaftung mit Saatgut anstelle von Bepflanzungen. So kommt bei "Bauers Garten" nach den ersten Arbeiten zur Unkraut-regulierung mit Wiesenschleppe, Grubber und Kreiselegge die pneumatische Sämaschine zum Zuge, welche das Saatgut Anfang Mai mit 50 cm Abstand in der Reihe ablegt. Bei einem Abstand von 1,5 m zwischen den Reihen liegen also 13.300 Korn/ha aus.
 
Da der Anbau bei warmen Temperaturen und geringen Niederschlägen weitgehend unproblematisch ist, wird auf Düngung in der Regel verzichtet. Nur an ganz schlechten Standorten erhalten die Kürbisse max. 50 kg/ha durch Pferdemist (vor der Aussaat) oder Hornspäne (beim ersten Hacken). Darüber hinaus wird nach der Aussaat 2-3 Mal maschinell gehackt bis die Reihen geschlossen sind. Danach werden große Unkräuter von Hand gezogen. Die Ernte des Hokkaido-Kürbisses erfolgt ab Mitte August.  Für den Fall, dass der Kürbis nicht sofort verzehrt wird, empfiehlt Katja Besselmann eine Lagerung von etwas mehr als 12 °C.




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